GWA plant Erweiterung und Modernisierung des Sportheims

Liebe Mitglieder, Freunde und Gönner des GWA,

wir wollen euch an dieser Stelle seitens des Gesamtvorstandes detailliert über die geplante Erweiterung plus Umbau unseres Sportheims informieren. Viele werden sicherlich schon mitbekommen haben, dass sich im Hintergrund etwas tut. Aber was genau steckt hinter dieser Idee, die für den GWA eine Art „Jahrhundert-Projekt“ darstellt?

Worum geht es?

Die Breitensportabteilung hat inzwischen rund 180 Mitglieder und wächst weiter. Was sie seit ihrer Gründung 1984 nicht hat, ist ein eigenes „Zuhause“. Die Abteilung musste mit ihren Sportangeboten bisher auf verschiedene „Not“-Örtlichkeiten wie zum Beispiel die Dorfhalle ausweichen. Die Möglichkeiten waren dementsprechend dürftig, und es musste immer wieder improvisiert werden.
Mit der Erweiterung unseres Sportheims durch den Bau eines Gymnastikraums soll die GWA-Familie endlich an einem Ort zusammengeführt werden, so dass es einen zentralen Anlauf- und Treffpunkt für alle Mitglieder und Abteilungen gibt. Die Breitensportler bekommen so endlich eine „Heimat“. In einem zweiten Schritt, der mit dem Erweiterungsbau zusammenhängt, soll das bestehende Sportheim besonders bezüglich der Sanitäranlagen modernisiert werden.

Was genau ist geplant?

Hinter dem Kabinentrakt unseres Sportheims, also auf der Wiese zwischen Sportheim und Parkplatz (siehe Foto) soll ein neues Gebäude entstehen und durch einen überdachten Durchgang mit dem „alten“ Sportheim verbunden werden. In dem Erweiterungsbau sind ein großer Gymnastikraum, zwei Umkleidekabinen, ein Technikraum sowie zwei Geräteräume geplant. In dem Gymnastikraum kann die Breitensportabteilung mit ihren bisherigen Angeboten dann ihre Übungseinheiten abhalten.
Darüber hinaus prüfen wir, ob wir dort weitere Sportarten ermöglichen können, zum Beispiel Tischtennis, Tanzen oder Bouldern. Bezüglich eventuell vorhandener freier Kapazitäten prüfen wir außerdem, ob wir die Nutzung des Gymnastikraumes auch anderen Anreppener Vereinen, auswärtigen Vereinen oder Institutionen wie zum Beispiel der Volkshochschule anbieten können.

Wie ist der Stand der Dinge, und wie soll das Projekt finanziert werden?

Der GWA hat sich mit dem Projekt „Erweiterungsbau mit Gymnastikraum“ beim Förderprogramm „Moderne Sportstätten 2022“ beworben, durch den Stadtsportverband eine Förderempfehlung erhalten und somit einen durchschlagenden Erfolg erzielt. Der Landessportbund fördert unser Bauvorhaben mit rund 150.000 Euro. Damit ist ein erster großer Schritt getan.
Um das Projekt zu realisieren, ist der GWA aber auf zusätzliche finanzielle Unterstützung angewiesen. Im Februar wird der Rat der Stadt Delbrück im Rahmen der Haushaltsberatungen über einen Zuschuss seitens der Stadt entscheiden. Die Politik ist über unsere Pläne umfassend informiert. Wir hoffen hier auf ein deutliches Signal der Unterstützung. Davon wird die Realisierung unseres Vorhabens entscheidend abhängen. Außerdem wollen wir private Sponsoren von unserer Idee begeistern.
An dieser Stelle sei schon mal klar gestellt: Der Vorstand des GWA ist sich darüber einig, dass wir das Projekt nicht um jeden Preis realisieren werden. Die finanzielle Gesundheit des Vereins darf und wird darunter nicht leiden.

Wie ist der Zeitplan?

Wenn es gut läuft, rechtliche Fragen geklärt sind und die Finanzierung steht, könnte die Baumaßnahme 2021 starten. Der Erweiterungsbau könnte dann 2022 fertig sein. In einem zweiten Schritt soll anschließend der Kabinen- und Kellertrakt des jetzigen Sportheims (erbaut 1989) umgebaut und vor allem sanitärtechnisch und energetisch modernisiert werden. Auch hierzu haben wir Anträge auf Zuschüsse gestellt, und es haben bereits Gespräche mit der Stadt stattgefunden.
Der Gesamtvorstand hat bisher in einigen Sitzungen und im Rahmen einer Klausurtagung über die Herausforderungen beraten. Dabei wurden die Anforderungen an die Infrastruktur definiert, die finanziellen Aspekte diskutiert und die Möglichkeiten der Realisierung über Firmen und mögliche Eigenleistungen erörtert. Es existiert ein erster guter Plan, der durch die Abteilungsvorstände kommuniziert werden soll. Der Gesamtvorstand arbeitet weiter an der Beantwortung der vielfältigen Fragen im Zusammenhang mit der notwendigen Feinplanung.

Eure Fragen und Anregungen sind sehr willkommen!

Euer GWA-Vorstand