Tarifvertrag verhandlung ig metall

Darüber hinaus besteht Einigkeit darüber, die erfolgsabhängigen Vergütungsbestandteile für Angestellte bis zum 30. September 2020 im Rahmen einer Verhandlungspflicht neu zu ordnen. Volkswagen und die IG Metall haben am Dienstagabend in Hannover ihre Verhandlungen über den Betriebstarifvertrag erfolgreich abgeschlossen. Das Grundgehalt für die tarifvertraglich versicherten Arbeitnehmer soll zum 1. Mai 2018 um 4,3 Prozent erhöht werden. Darüber hinaus sollen die Mitarbeiter für die Monate Februar bis April 2018 eine Einmalzahlung in Höhe von 100 € erhalten. Außerdem wurde eine zusätzliche jährliche Zahlung von 27,5 Prozent des Monatsgehalts ab August 2019 eingeführt, die von speziellen Arbeitnehmergruppen in sechs Urlaubstage umgerechnet werden kann. Ab Juli 2019 soll eine monatliche Zahlung von 90 Euro an die betriebliche Altersversorgung erfolgen; Ab Januar 2020 wird der Betrag auf 98 € steigen. Künftig sollen die Projektarbeitszeitregelungen geändert werden. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 27 Monaten.

Grundlage für die Vereinbarung für den neuen Geschäftsbereich sind die Branchenvereinbarungen der Metall- und Elektroindustrie. Um hochqualifizierte Fachkräfte zu finden und zu halten, bietet die Vereinbarung jedoch mehr. Ab 2019 können die rund 300 Mitarbeiter der neuen Bosch-Abteilung 35, 38 oder 40 Stunden pro Woche arbeiten. Die Mitarbeiter können selbst entscheiden, wann und wie viel sie arbeiten. „Statt fester Gehaltsgruppen gibt es Gehaltsklassen“, berichtet die IG Metall. Darüber hinaus steht jedem Mitarbeiter ein Schulungsbudget zur Verfügung. Die Mitarbeiter erhalten zudem alle zwei Jahre einen umfassenden Gesundheitscheck, der in der Regel Managern vorbehalten ist, berichtet die deutsche Online-News-Website heise.de . Ferner wurde eine Einigung über die Verlängerung der seit 2019 geltenden Option zur Umwandlung zusätzlicher Vergütungen aus dem Tarifvertrag in sechs Tage bezahlten Urlaub erzielt. Künftig gilt die Option für Mitarbeiter, die sich um ein Kind unter 12 Jahren kümmern.

Früher lag die Obergrenze bei 10 Jahren. Im Jahr 2020 haben sich bereits 9.400 Eltern für den zusatzurlaub entschieden. Die Konversionsoption für Eltern und Pflegende Angehörige wird ebenfalls erweitert.